PM: Einkaufszentrum Pferdemarkt - Baurecht für Initiatoren ist da: Die Archäologen sind nun am Zug
Nordhausen (psv) Ende Mai wird der erste Bagger auf der Fläche für das künftige Einkaufszentrum am Pferdemarkt zu sehen sein. Das kündigte jetzt Investorenvertreter Rüdiger Weizel an, nach dem ihm seitens der Stadt der genehmigte Bebauungsplan übergeben wurde. „Dies ist ein denkwürdigre und wichtiger Tag für Nordhausen“, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Die Stadt habe damit ihre „Hausaufgaben“ erledigt, jetzt sei der Investor am Zug. „Der Ball liegt jetzt bei uns – jetzt müssen wir die Tore schießen“, stimmte Weitzel zu.
Erstes wichtiges Vorhaben seien die archäologischen Untersuchungen. „Sollten sie wie veranschlagt, rund 4 Monate dauern, dann wird das Einkaufszentrum erst 2010 eröffnen könne“, so Weitzel, da man eine Bauzeit von 14 bis 16 Monaten einplanen müsse. „Wir wünschen uns natürlich, dass es schneller geht. Deshalb hoffen wir, dass bei den Ausgrabungen kein goldenes Pferd gefunden wird“, so der Investor mit Augenzwinkern. Ein Baubeginn parallel zu den archäologischen Grabungen sei aus technologischen Gründen ausgeschlossen.
Weitzel verwies darauf, dass der große Lebensmittelmarkt als ein Hauptmieter für das Einkaufszentrum bereits vertraglich gebunden sei, Namen dürfe er allerdings noch nicht nennen. Aktuell sei man noch im Gespräch mit einem Unterhaltungselektronikmarkt als zweiten großen Ankermieter. „Auch hier bin ich mit Blick auf den Vertragsabschluss optimistisch“, so Weitzel. Der verwies darauf, dass es eine sehr hohe Nachfrage potenzieller Mieter für das Einkaufszentrum gebe. „Das hat uns positiv überrascht“, so Weitzel und spreche für das integrierte Konzept, das – im Unterschied zur Südharzgalerie – vor allem die Kunden im nächsten Umfeld des Zentrums im Visier habe. „Deshalb wird auch hier die An- und Abfahrt bzw. die Parkmöglichkeit nicht ausschlaggebend sein“, so der Investor.
Der Architekt des Einkaufszentrum, Manfred Thomann, sagte, mit Blick auf den Ursprungsentwurf habe sich am Bauwerk nichts Grundsätzliches geändert. „Lediglich die Tiefgarage ist weggefallen. Geparkt wird jetzt auf zwei Ebenen auf dem Dach des Zentrums. Dort ist Platz für rund 300 Autos.“