Auszug PM: Effek des neuen Wasserwerks

Nordhausen (wvn)  Aufmerksame Hausmänner und –frauen werden es längst bemerkt haben beim Blick in den Wasserkocher oder die Teekanne: Das Nordhäuser Wasser ist weicher geworden – die gewohnten Krusten auf den Gefäßböden lösen sich langsam auf und werden bald ganz der Vergangenheit angehören:  Der Grund ist das neue Nordhäuser Wasserwerk, das am Freitag offiziell in Betrieb genommen wurde.

 

„Der Wasserhärtegrad  ist seit der Inbetriebnahme des Wasserwerkes für unsere  rund 60.000 Kunden in der Stadt Nordhausen und dem Umland um die Hälfte vom Wert 4 auf den Wert 2 gefallen“, sagte Ulrich Schardt, Geschäftsführer des Wasserverbandes Nordhausen. „Dies war möglich, weil die Reinigungsleistung des neuen Wasserwerkes erheblich gestiegen ist. Deshalb konnte der Anteil des Talsperrenwassers am Trinkwasser jetzt auf 70 Prozent steigen- und der Anteil des härteren – weil Gipshaltigen  – Grundwassers auf 30 Prozent sinken. Vorher war das Verhältnis genau umgekehrt“, sagte Schardt.

 

Der geringere Härtegrad des Wassers bringe erhebliche Vorteile: „Unter anderem könnte Waschmittel geringer dosiert werden, das lästige Entkalken von Haushaltsgeräten entfällt ebenfalls“, so der  Geschäftsführer.