PM: Restauriertes Jahn-Denkmal ist Schmuck des Gehegeplatzes

Nordhausen (psv) Das restaurierte Denkmal für Friedrich-Ludwig Jahn haben heute Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (rechts), Egbert Krebs (links), Vorsitzender des Turngaus Nordthüringens und Werner Hütcher (2.v.l. ), Direktor des Energie-Kugelstoß-Indoors freigegeben. Das Denkmal steht an der oberen Zufahrt zum Gehegeplatz. „Es ist schön, dass pünktlich zum Rolandsfest dieses Denkmal wieder im alten Glanz erstrahlt“, so die Oberbürgermeisterin.

 

Die 1600 Euro für die Sanierung stammen zur einen Hälfte aus der Stadtkasse, zum anderen hatten die Besucher des jüngsten Kugelstoß-Indoors mit einem Teil ihres Eintrittsgeldes die Restaurierung möglich gemacht. „50 Cent pro Eintrittskarte haben die 1600 Besucher für die Sanierung des Denkmals geben“, sagte Hütcher. Mit dem Geld seien die Steine gereinigt-,    sowie  Schrift und Tafel seien repariert worden.

 

Sie könne sich noch gut erinnern, als sie als Kind mit ihrem Vater – selbst aktiver Sportler und Mitteldeutscher Meister  - bei den Streifzügen durchs Gehege das Denkmal regelmäßig besucht hätten, sagte Frau Rinke. „Mit der Unterstützung der Sanierung wollen wir zeigen, dass uns das Erbe unserer Vorfahren wichtig ist und dass wir an die Stadthistorie erinnern. Denn der Stein markiert die Stelle, an der früher der Nordhäuser Turnplatz – einer der ersten in Deutschland- existierte.“

 

Der Gedenkstein – ein Findling aus der Nähe von Schierke – war am 23. September 1900 errichtet worden. Zum 100. Todestag von Friedrich-Ludwig-Jahn im Jahr 1952 war vom damaligen Rat des Kreises am Stein eine Gedenktafel für Jahn angebracht worden.