Mit großem Tamtam zog er am Kirmessamstag, 5. Juli 2008, in Wadgassen ein. Unter Begleitung des Orchestervereins Wadgassen, mit der Standarte der „Glasspatzen“, dem Empfangskomitee (darunter Ortsvorsteher Hans-Jürgen Könen), den Garden und dem Elferrat begab sich Kirwenhannes „Johann XXXIII.“ Von der „Alten Abtei“ zum Festplatz am Turnerheim, wo auch in diesem Jahr (ununterbrochen seit 1976) ein zweitägiges Kirmesfest der Wadgasser Karnevalisten stattfand.
Nach der Proklamation und der Amtsübergabe an den Hannes spielte der OVW unter der Leitung von Björn Jakobs zum traditionellen Kirmeskonzert auf.
Am Dienstag, 8. Juli 2008, ging es mit Blasmusik der „Überherrner Musikanten“ weiter. Höhepunkt war sicherlich auch diesmal das Kirmesgericht über den Hannes, ein Spektakel, das immer wieder zum Abschluss der Wadgasser Kirmes viele Gäste anlockt. In Anwesenheit der beiden Staatsanwälte Dieter Daub und Stephan Daub und des Verteidigers Herbert Krauss blieb Richter Wolfgang Schreiner keine andere Wahl, als Johann XXXIII. für schuldig zu erklären. Da nutzt auch das Wehgeschrei der Klageweiber („Oh du armer Kirwenhannes“) nichts: der Hannes wurde wie seine Vorgänger verbrannt, ein Symbol für das Ende der diesjährigen Wadgasser Kirmes. Wie immer gab es anschließend kostenlos Kranzkuchen.
Die KG „Die Glasspatzen“ bedankt sich bei allen Gästen, teilnehmenden Vereinen und Sponsoren recht herzlich und verspricht eine Neuauflage in 2009.